Topic-icon STROMFRESSENDE FÖRDERPUMPEN

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17 Nov 2022 07:54 #34670 von Würzburger
Unser Schwimmteich umfasst ca. 50.000 Liter, hat einen Schwimmbereich, einen Bachlauf und einen nachträglich gebauten Naturagart Filtergraben. Der ursprüngliche Klärbereich liegt ca. 80 cm tiefer als der Wasserspiegel des Schwimmbereichs.
In einem Pumpenschacht ist eine selbst ansaugende SPECK-PUMPE BADU 90/15 mit 1,10 KW ca. 60 cm unterhalb des Wasserspiegels untergebracht und saugt aus dem 80 cm (Wasseroberkante) tiefer liegenden Klärbereich das Wasser an und fördert es in den Bachlauf. Förderhöhe von Pumpe zum Bachlauf ca. 2 Meter.
Im Pumpenschacht befindet sich eine weitere SPECK PUMPE BADU 90/11 mit 0,69 KW, die das Wasser vom Filtergraben (an dem ein Skimmer angeschlossen ist) ca. 2,50 m hoch in einen Brunnen/Wasserlauf pumpt. Diese müsste nicht selbst ansaugend sein, da sie im Pumpenschacht ca. 20 cm unterhalb des Wasserspiegels vom Filtergraben steht.
Aufgrund der horrenden Stromkosten möchten wir nun beide Pumpen gegen stromsparende Alternativen austauschen. Uns ist nicht klar welche Pumpen aus dem Naturagart Programm hierfür die richtigen sind. Bitte deshalb um Information. Vielen Dank!
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17 Nov 2022 09:30 - 17 Nov 2022 09:33 #34671 von Lohschneider
ich denke das wäre eine Frage an NG, speziell der Norbert gibt da bestimmt eine Antwort. Falls du mit NG gebaut hast, aber so lese ich das ja. Wobei der ST für mich nicht nach NG ausschaut... hast du noch andere Fotos?
Unser ST ist ein gutes Stück größer, ich denke wir liegen bei 120.000l, wir verwenden eine 80Watt Pumpe und es funktioniert alles bestens. Aber wir haben nach NG gebaut, d.h. ST und FG liegen auf einer Höhe, Pumpe ist im FG, eine 12V Lösung.
Letzte Änderung: 17 Nov 2022 09:33 von Lohschneider.

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17 Nov 2022 11:21 #34672 von Norbert
Für eine sinnvolle Empfehlung sind die Infos zu dünn.
Ich habe das so verstanden, dass der (kleinere) Filtergraben 60 cm tiefer liegt. Das Wasser soll aus dem Filtergraben über einen Bachlauf in den Teich transportiert werden und von dort zurückfließen.
Das funktioniert in den Proportionen nicht, weil der tiefer liegende Teil das dort abgepumpte Wasser nicht sofort zurückbekommt.
Dieses Betriebswasser-Volumen entsteht durch den Ausgleich der Verdunstungsverluste im höher liegenden Teich und eine Wasserstandserhöhung, bis es gleich schnell zurückfließt.
Der Filtergraben wird längst leergepumpt sein, bis sich dieser Kreislauf schließt.
Filtergraben höher geht, Filtergraben tiefer ist ein Steuerungs- und Sicherheitsproblem. Du brauchst keine andere Pumpe, sondern ein anderes Betriebskonzept. Alternativen dazu stehen in den Anleitungen "Klares Wasser".
Gruß
Norbert von NaturaGart

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17 Nov 2022 12:47 #34673 von Alfons-Teich
Hallo Würzburger,

selbstansaugende Pumpen sind konstruktionsbedingt Stromfresser. Wenn Du Dein Betriebskonzept beibehalten willst, musst Du nur dafür sorgen, dass die neuen Pumpen unter den Wasserspiegel kommen. Dann kannst Du schon einen erheblichen Anteil an Energie einsparen. Entweder Du versuchst, den 60 cm tiefen Pumpenschacht zu vertiefen, damit Du unter den Wasserspiegel des Klärbereiches kommst, oder Du installierst die Pumpe direkt in den Klärbereich. Aus Sicherheitsgründen bieten sich generell die 12V-Pumpen an, ein kleines Kiesbett mit Vorfilter lässt sich sicher irgendwo im Klärbereich unterbringen. Wie saugst Du denn heute das Wasser ab?

Was ich tatächlich auch nicht verstehe, ist, wie das Wasser vom Schwimmteich in die beiden Klärbereiche gelangt. Wie regeln sich die Wasserströme, damit die beiden Pumpen in den beiden
Filterbecken genügend Zulauf bekommen und nicht ein Bereich leer gesaugt wird?
Vielleicht kannst Du mal ein Schema Deines Teiches aufzeichnen, damit wir es besser verstehen können.
Zum anderen kannst Du (für Dich) die Kennlinien der heute eingesetzten Pumpen recherchieren. Dann wird auch klarer, wieviel Wasser auf welchen Wegen Du heute bewegst. Darauf aufbauend kann man dann auch eine Empfehlung für stromsparende Pumpen geben. Diese sind auf jeden Fall nicht selbstansaugend und haben im Regelfall auch nur sehr geringe Förderhöhen.

Gruß
Alfons

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