Topic-icon Probleme mit dem Bauamt - Überlauf

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19 Okt 2018 06:50 - 19 Okt 2018 06:55 #28011 von mikdoe
Hier bei uns achten die streng auf die "Versickerungskapazität" des Bodens. Wir haben ca. 50 cm Erde und darunter fett Lehm. Mit Versickerungsgruben ist hier nicht.

Und zur Abwassereinleitung: bei uns ist der teuerste Posten auf der Rechnung das Abwasser. Also Teichüberlauf - soweit vorhanden - dort einzuleiten wäre mit Sicherheit die teuerste Lösung, weil sie ja eher laufend anfallen würde und nicht einmalig.

Willst du Blauwale züchten oder warum brauchst du so viel Wasser?
:)

Grüße

50.000 Liter mit Fischbesatz
Oase Aquamax Eco 4000 ca. 200 cm Pumphöhe
Oase Bitron C 36 W UVC
NG Filter: 1 grob GF-17/08 > 2 HF-26 > 2 VF-8 > 1 BM-13
Filterschwämme: 4 grün > 2 schwarz > 3 orange > 3 hellblau > 2 Organik Filtermatten > 3 Oxi-Schaum
Letzte Änderung: 19 Okt 2018 06:55 von mikdoe.

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19 Okt 2018 07:02 #28012 von Grobi
Warum würde sie laufend anfallen? Ich würde einen Überlauf planen mit anschließendem Sammelbecken und Bodenablauf. Ducch das höhere Ufer wurde im Zweifel der Teich nie überlaufen.Wie ich bereits vorher schon geschrieben habe, ist der Teich meiner Eltern in 30 Jahren noch nie übergelaufen. Wenn man einen Üferlauf im Teich intergriert (Rohr was etwa in Höhe des Wasserspiegels liegt) hat, dann natürlich schon.

Was ich vor allem sehr ärgerlich finde:Das Bauamt interessiert sich überhaupt gar nicht dafür, wie hoch das Ufer und damit die Sicherheitsreserve bis zum Überlaufen ist. Man könnte den Teich in eine Senke legen, die drei Meter Sicherheitsreserve beinhaltet und so der Teich niemals überlaufen würde, Laut dem Tiefbauer des Amts spielt dies aber keine Rolle.

Im Übrigen, sind die ganzen Teichbeispiele, die Naturagart z.B. "im Teichplaner" angibt eigentlich für die meisten Leute nicht umsetzbar, da das Amt eine Überlauffläche berechnet, die doppelt so groß ist, wie die Teichoberfläche. Wenn einem also nicht die Nachbargrundstücke gehören, wird es schwierig, es sei denn man schließt den Üferlauf am Kanal an oder baut eine Sickergrube aufwendige.

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19 Okt 2018 07:15 #28013 von Norbert
Guten Morgen allerseits,

es fällt ja nicht mehr Regen auf das Grundstück.
Deine größte Versickerungsfläche ist unter der Folie.
Im Regelfall reicht es aus, wenn Du das Wasser einfach über das Ufer treten lässt - vielleicht nicht unbedingt neben dem Kellerfenster ...

Technische Lösungen:
Du kannst das Ufer außerhalb des Dauerstaus etwas
höher bauen, und damit z.B. 10 cm Anstaureserve herstellen, die Du dann zeitverzögert in ein Drainagesystem abgibst.
Das machen wir so bei der Entwässerung von Hallendächern, wenn im Teich ein Dauerstau bleiben soll.
Alternativ gibt es Schlucksysteme. Das kiesgefüllte Loch hat den Nachteil, dass 2/3 bereits mit Kies gefüllt sind - da ist der Aufwand 3 x höher als erforderlich.
Sieh Dir mal die Montagetechnik für die Filterschächte an. Das gibt es auch mit gelochten Blechen für die Versickerung.

Gruß
Norbert von NaturaGart
Anhang:

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19 Okt 2018 11:42 #28016 von Grobi
Hallo Norbert,

vielen Dank für die Antwort. Wo bekomme ich nähere Infos zu dem zeitverzögerten Drainagesystem? Ich befürchte das Bauamt möchte ganu wissen wie das funktioniert und wie es für den Teich zu berechnen ist. Hättest Du auch Infos zu den Schlucksystemen? Wenn man das bei google eingibt, findet man nicht viel. Muss man die selber bauen oder gibt es hier Bausätze, wie auf dem Bild zu erahnen?

Viele Grüße

Stefan

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19 Okt 2018 13:37 #28017 von Norbert
Hallo Stefan,

zunächst muss ich sagen, dass das ein exotischer Fall ist. Wir haben natürlich regelmäßig die Situation, dass in Gewerbegebieten das Regenwasser zwischengespeichert werden soll. Dann gibt es eine Dachfläche und früher eine max. Regenmenge von 5 cm. 10 cm war der "Jahrhundert-Niederschlag",gibt es heute aber jedes Jahr irgendwo.
In jedem Falle gibt es eine maximale Wassermenge und ein Speichervolumen, das das Wasser aufnimmt. Wenn ein Dauerstau gewünscht ist (z.B. für Freizeitnutung oder Löschwasser) dann wird das genau so gebaut.
So wird jedes Speicherbecken dimensioniert und ich würde auf einer Begründung bestehen, warum eine Ufererhöhung nicht akzeptiert wird, wenn Du den Wasserstand anschließend wieder kontrolliert runterfährst.
Teil 2 ist die Versickerungsfläche.
Klär bitte, was in deiner Gemeinde als maximale Regenwassermenge gilt. Daraus und aus der geplanten Wasserfläche kannst Du ja leicht das Gesamtvolumen berechnen. Schick das dann bitte an die Teichabteilung z.Hd. von Herrn Nasgowitz.
Wir konstruieren gerade eine neue Profilgeneration, die sich universeller einsetzen lässt. Da lasse ich prüfen, was wir preisgünstiger abgeben können.

Viele Grüße
Norbert von NaturaGart

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19 Okt 2018 21:31 #28020 von the_farmer
... und vielelicht geh doch noch einmal zu dem herrn ins bauamt.....ich fürchte, er weiß icht, wovon er spricht, und manchmal kann man das den herren ganz zärtlich beibringen.

allein die tatsache, dass du bei 99kubikmater teich keine, bei 101 kubik aber eine fläche doppelt so groß wie die teichfläche benötigst, erscheint schon wirsch.

ich würde es mit einem schluckbrunnen versuchen, der kostet nicht viel, braucht wenig platz und was er schluckt ist am ende schei**** egal, da es nie wirklich viel überlaufwasser geben wird

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