Topic-icon Sandboden

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28 Mai 2018 15:14 #27126 von Gartenfee
Hallo allerseits, wir bauen seit Sommer 2017 an unserem Teich und nun bräuchte ich doch einmal das Knowhow des einen oder anderen. Wir haben unsere Teich(Maße 23m x 6-7m) ausgehoben. Nun haben wir leider Sandboden, der zwar gut abzubauen ist ,der uns aber immer wieder wegbröselt. Dadurch ist die Terrassierung nicht trittfest und wenn die Plane drübergezogen wird rieselt der Sand runter. Wir haben uns Lehmsteine besorgt und wollen die unterste Stufe mit Lehm vermauern ,was bei der Größe des Teiches natürlich in ziemlich großer Zeitfaktor bedeutet. Hat jemand Erfahrung mit Sand-Kiesboden und kann uns Tipps geben? Danke

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28 Mai 2018 16:06 #27127 von the_farmer
ich würde von terrassen mit steilhang zu solchen mit schräghang wechseln, das sollte halten

mauern würde ich nichts, was nicht im fundament gegründet wurde. schon gar nicht bei sandböden.

wenn du tatsächlich mauern wollen würdest, müsstest du das loch ausbaggern, tief genug, 30 cm schotter, 10cm bewährten beton, darauf dann die stufen mauern. sau teuer...
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28 Mai 2018 18:00 - 28 Mai 2018 20:10 #27128 von Roadrunner
Hallo Gartenfee,

wir haben auch mehr oder weniger Sandboden, der, wenn es trocken wird rieselt und bröselt. Dazu erst noch zu viel weggebaggert, was wir dann wieder aufbauen mussten.

Ich habe meine Terrassen dann in 2 Varianten befestigt.
Zum einen habe ich mir Betonschalungssteine gekauft und diese dann hingestellt, verfüllt etc.
Sind aber bloß Ecken und Dellen und die Oberfläche zu befestigen, dann probier es damit, Wasser und Sand zu mischen (nicht zu dünn, Kleckerburgmasse ist schon etwas nass) und das Ganze dann mit der Kelle auftragen und mit Druck an- und glattreiben. Die richtige Konsistenz musst du dir austesten.

Auf dem Bild siehst du unten die Terrasse, wie sie nach dem Baggern stehen geblieben ist und darüber die Schalungssteine. Ich musste den Damm zwischen Teich und Filtergraben komplett neu aufbauen.
Auf den Schalungssteinen und oben habe ich mit dem Wasser-Sand-Gemisch gearbeitet.
Wenn du das richtig andrückst wird das erstaunlich fest. Ich habe da auch ein paar mal die Folie drüber gezogen und man kann auch vorsichtig darauf laufen. Nicht gerade an der Kante vorn...
Vor dem Auftragen der Masse auch den Grund vorher nass sprühen, damit es besser haftet.
Was du schon gearbeitet hast, mit Folie abdecken, damit es nicht so austrocknet und wieder anfängt zu bröseln.

Das ist zwar recht zeitaufwändig aber meiner Meinung nach die preiswerteste Variante.
Relativ steil kann man damit auch arbeiten. Ich habe den Dammdurchbruch auch so befestigt.

Viel Spaß
Anhang:
Letzte Änderung: 28 Mai 2018 20:10 von Roadrunner.
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31 Mai 2018 11:59 #27138 von Sebastian
Hallo,
wir hatten das Problem auch. Bei uns in der Heide haben wir auch nur Sandboden bis in ca. 1m Tiefe (dann kommt dummerweise Lehm, auf dem dann Unmengen an Wasser stehen, aber egal...)

Wir haben das so gemacht, dass wir kurz bevor wir das Fließ gelegt haben mit Wasser und Kelle die Stufen modelliert haben. Dann haben wir das Fließ Bahn für Bahn aufgelegt und verschweißt. Danach kam dann wieder dieselbe Prozedur. Nach unseren Erfahrungen hindert das Fließ den Boden am vollständigen Austrockenen. Außerdem wird der Boden durch das zusätzliche Eigengewicht des Fließ zusätzlich feucht "gehalten". Bei uns hat es an den Tagen, an denen es bei uns letztes Jahr sehr trocken war gut funktioniert. Ich bin dann abends immer mal mit dem Schlauch herumgelaufen und habe alles ein wenig feucht gehalten...
Wir haben dann allerdings sehr zeitnah dafür gesorgt, das die Folie reinkam.

Ein Unterbau aus Beton ist sicherlich eleganter und erleichtert das Arbeiten. ich habe allerdings den damit verbundenen Zeitaufwand gescheut, zumal bei uns das Schichtwasser auch alles unterspült hätte...
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