Topic-icon Flachwasserstufe, Hangbefestigung, Sedimentfallen

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30 Apr 2020 14:41 #29611 von Lohschneider
Und noch ein paar Fragen:
Wie würdet ihr bei meiner Teichgröße, Form die Sedimentfallen einbauen? Alle in eiber Linue, der Lange nach, oder zweimal V-Förmig? Ach so, das genaue Maß der Tiefwasserzone hab ich nicht, aber der ST ist ca 14m lang und 7 m breit. Wir haben zwei Dammdurchbrüche.
Das zweite Thema: ich bin an einer Seite ja an einem Hang, die höchste Stelle ist kbapp 1,4m hoch, läuft dann flach über die Gesamtlange aus. Dort haben wir einen Graben, worin später auch der Überlauf ablaufen soll. Aber auch eibe geplante Drainage. Diese Drainage soll hinter einer Mauer aus Granit-Randsteinen (ca100x25x15cm, ca100kg) und Kies entstehen. Auf dem Bild links zu sehen, ist jetzt Folie darüber.
Würdet ihr die Teichfolie da komplett hinter den Steinen hochziehen, also hibter Stein aber vor Kies?
Und die schweren Steibe, würdet ihr da ein Betonfundament machen, oder auf den gewachsenen Lehmboden setzen?
Und die letzte Frage: weil hier das begehbare Ufer zwischen Mauer und Waser sehr schmal ist war die Überlegung, an der Uferterasse einen Rasenkantenstein als Uferwall einzusetzen, also im Flachwasser, der dann ca 10cm rausschaut, darüber dann Flies, Folie... Ist das gut, oder kann das Probleme geben? Hat damit jemand Erfahrung?
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30 Apr 2020 17:56 #29612 von the_farmer
niemals auf nacktem boden, steine immer einbetonieren!

und die sedimentfallen quer zum teich der längs in der hauptwindrichtung liegt.

und die fallen am ende des teiches, nicht mittig,

die strömung muss auch mit der hauptwindrichtung verlaufen.

die sedimentfallen zusätzlichen noch 10 cm tiefer als der bodengrund, damit sich die mocke dort sammeln kann

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01 Mai 2020 11:13 #29619 von Alfons-Teich
Aus meiner Sicht ist einbetonieren der Mauersteine nicht unbedingt nötig. Es hilft aber, die Steine in erdfeuchten Magerbeton zu setzen, um sie schön gerade auszurichten.
Viel wichtiger aber, wie the_farmer schrieb: Niemals auf nacktes Erdreich. Immer eine Packung Schotter drunter (z.B. 16/32). Es geht darum, dass nasses Erdreich im Winter bei Frost die Steine verdrückt und die Mauer instabil werden kann. Im Schotter versickert das Wasser bzw. sind größere Hohlräume, wohin sich das gefrierende Wasser ausdehnen kann, ohne dass es Schaden anrichtet.
Ich habe auch knapp hinter der Uferlinie Hänge abfangen müssen. Habe mit Bruchsteinen Trockenmauern gesetzt. Wo ich die Schotterlage drunter hatte, ist auch nach zwei Wintern nichts verrutscht. An der (kleinen) Stelle, wo ich geschlampt hatte, waren mir die Steine nach dem ersten Winter verrutscht. Dort habe ich die Mauer noch mal abgetragen, den Lehmboden ausgegraben, Schotter drunter, die Steine neu gesetzt. Nach dem nächsten Winter stand alles ohne jede Setzung.

Bei der Mauerhöhe habe ich mich nicht über 80-90 cm getraut. Um auf die Höhe von bis zu 2 m zu kommen, habe ich schmale Terrassen eingefügt und eine neue Mauer aufgesetzt. Inzwischen wächst es auf den Terrassen schon schön und die Wand hinter dem Teich sieht nicht so wuchtig aus.

Die Folie würde ich unmittelbar vor dem Rasenkantenstein hochziehen und gemeinsam mit Vlies und Ufermatte daran befestigen. Sollte mal Regenwasser vom Hang über die Mauer schießen, gibt es noch eine Chance, es vor dem Teich abzuleiten. Die schmale Lücke zur Mauer kann man mit Kies füllen, um das Ufer begehbar zu halten. Oder man füllt Erdreich ein und lässt ein paar Pflanzen wachsen, die die Mauer abmildern.
Der Rasenkantenstein sollte ebenso auf Schotter sitzen und mit Magerbeton fixiert sein, damit seine Lage zur Wasserlinie dauerhaft erhalten bleibt. Wobei sich die Frage stellt, wozu der Rasenkantenstein gut ist. Betrachtet man den ganzen Aufwand, den zu setzen, könnte man auch die teuren, aber sehr guten Uferprofile von Naturagart zur Folienfixierung nutzen. Die kann am auch in jedem beliebigen Radius verlegen und man bekommt nicht so ein Vieleck, was mich bei den Rasenkantensteinen stören würde.

Gruß Alfons
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