Topic-icon Pflanzsubstrat

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21 Apr 2005 08:53 #2312 von Pitti
Hallo,

handelt es sich bei dem von NG genannten Sand mit 20-30%igem Lehmanteil, der als Pflanzsubstrat im Teich verwendet werden soll, um einfachen ungewaschenen Sand aus Sandgruben, oder muß man sich diese Mischung selbst herstellen?
Danke für eure Antworten

Pitti Ihr Text[font color="#0000FF"]Ihr Text[/font]

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21 Apr 2005 14:11 #2313 von laolamia
eigentlich muesste das der normale fuellsand sein :)

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21 Apr 2005 14:19 #2314 von Pitti
Dank für deine Antwort,

aber was bitte ist Füllsand?? Bin totaler Laie.

LG Pitti

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21 Apr 2005 18:10 #2315 von harald
Hi Pitti
Füllsand wird im Tiefbau zum verfüllen von Gruben benutzt(z.B. verlegen von Kanalisationen).
Ich habe ihn von einem Bekannten Bauunternehmer bekommen, warscheinlich hat ihn jeder Baustoffhandel!

Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

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21 Apr 2005 18:18 #2316 von Stevie
Füllsand = Verlegesand. Ich habe ihn hier beim Baustoffhändler gefunden (in Frankreich). Hmmm, das Zeugs hatte einen speziellen Namen, an den ich mich jetzt nicht mehr erinnere - natürlich nicht "sable", sondern "sabline" oder "sablin(e)au" (gibt"s das - jedes Wörterbuch streikt da ?).

Wenn Du ihn siehst, wirst Du ihn erkennen: Extrem feiner Sand, bräunlich. Wenn Du ihn in der Faust zusammenpresst, formt er die Innenseite sehr detailliert ab und bleibt nach dem Öffnen der Faust kompakt.

Soll es auch in Kiesgruben (ich kannte hier keine Kiesgruben...) als Abfall geben: Es handelt sich um die Rückstände, die beim Waschen von Kies zurückbleiben.

Beste Grüsse
Stefan

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25 Apr 2005 21:03 #2317 von Norbert
Dann versuche ich mich auch noch mal als "Sandmännchen..."

Es gibt kalibrierten Sand, der eine bestimmte Korngrößenverteilung hat. Dafür gibt es eine sogenannte Sieblinie, die festlegt, welcher Korndurchmesser in welcher Menge enthalten sein muß, um z.B. einen gütegesicherten Beton einer bestimmten Festigkeitsklasse zu erzeugen. Um die gewollte Korngrößenverteilung zu erreichen, werden verschiedene Sande gemischt.
Für die einzelnen Einsatzbereiche gibt es unterschiedliche Sieblinien. Sie alle führen dazu, daß der Sandhaufen eine genormte Eigenschaft hat - und einen entsprechenden Preis.
Logisch ist, daß der stationäre Handel nur das führt, was er verkaufen kann - und das sind diese kalibrierten Sande.
Diese Präzision wiederum ist einem normalen Tausendblatt ziemlich egal. Da reicht auch Sand, den man - wirtschaftlich gesehen - nur zum Auffüllen in irgendwelche Löcher kippen kann, weil er die Anforderung für höherwertige Zwecke nicht erfüllt.
Solcher Füllsand hat in der Regel Lehmanteile, die die Pflanzen wiederum mögen.
So entstand der Name Füllsand. Und weil man daran nicht viel verdienen kann, gibt es ihn eben nicht an jeder Ecke, sondern meist nur direkt ab Sandgrube.
Wir haben das aus den eigenen Entsandungen übrigens für 1-2 Euro pro m³ verkauft. Das ist der übliche "Straßenpreis". Hinzu kommt Laden und Fracht.
Gruß an alle
Norbert

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