Topic-icon Sedimentfallen Effizienz

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22 Sep 2021 18:21 #33132 von zeni99
Liebe Teichfreunde,
Habe eine Frage an all die bereits ein Zielsaugsystem mit Sedimentfallen ihr eigen nennen. Wie gut funktioniert das bei euch? Wie groß muss das Gefälle zu den Sedimentfallen sein, dass sich der ganze Mulm dorthin bewegt? Bitte nur echte Erfahrungsantworten. Ich möchte künftig nur mehr wenig Arbeit mit Schlamm haben. ImZweifel denke ich über einen Teichroboter nach ,,,

LG Alexander

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22 Sep 2021 18:44 #33133 von Osie
Hallo Alexander,
ja, die Sedimentfallen sind klasse, weil sie quasi das Kehrblech für den Mulm darstellen. Wie bei jedem Kehrblech braucht man aber auch einen Besen, auf dass das Grüngut darauf, oder in diesem Falle darin lande...
Mulm hält sich am Untergrund fest, dem ist Gefälle total egal!
Aufwirbeln ist schonmal ein erster Schritt, um ihn in Bewegung zu versetzen, dann wird manches über die Fallen abgesaugt. Aber um wirklich sauberen Boden und Hänge zu behalten, kommt man nicht an regelmässiger Pflege vorbei! Man kann mit einem Besen langsam - sonst wirbelt zuviel auf - zu den Fallen hinkehren. Das haben wir einige Jahre gemacht, und funktioniert auch ganz gut. Aber ein Roboter, den wir seit diesem Jahr haben, sammelt auch in entfernteren Gegenden. Fegt man nämlich mit dem Besen einen Hang hinab, dann verwirbelt sich natürlich der Mulm und trübt das Wasser für kurze Zeit. Dann setzt er sich wieder ab.
Wenig Arbeit mit Schlamm hat man nur, wenn man wirklich regelmässig pflegt.
Wir sind mit unserem Teich sehr zufrieden - haben ihn schon fünf Jahre.

Ursula

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22 Sep 2021 19:54 #33136 von Norbert
Hallo Alexander,
Mulm ist im Gewichtsbereich von Wasser. Der kommt nicht durch Schwerkraft an den Sedimentfallen an, sondern nur durch Aufwirbeln und Strömung. Die Robots wirbeln mindestens so viel auf wie sie abtransportieren - insofern sind sie kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung.
Mehr Infos: Video über Teichroboter und Webinar-Video über Erdaushub.
Gruß
Norbert von Naturagart

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23 Sep 2021 12:48 - 24 Sep 2021 06:55 #33150 von Lohschneider
Meine Meinung: Wenn man wirklich wenig Pflegeaufwand haben möchte, dann einen guten (teuren) Roboter, aber den praktisch täglich laufen lassen.
Ich mache es händisch, ich bin jeden Tag am Teich, ich arbeite mit einem sehr feinen Kescher, ich schiebe Richtung Sedimentfalle, teilweise kann ich aber mit dem Kescher richtig viel Mulm rausholen. Das funktioniert aber nur, wenn schon eine gewisse Menge Mulm da ist, dann ändert sich scheinbar die Konsistenz ein wenig, dann lässt sich mit einem feinen Kescher ordentlich was rausholen. Ansonsten sammelt man zwar im Wasser Mulm auf, aber beim hochholen entweicht wieder alles durch die Maschen. Für Blätter, Blüten usw. ist der Kescher aber immer gut. Aber: Es macht Arbeit. Ich finde das aber auch ganz schön, es ist meditativ. Wenn man zu den Sedimentfallen hinkehrt, dann sollte auch gezielt diese Falle geöffnet sein, am besten vorher den FG schon etwas "absaugen" lassen, damit die Sedimentfalle richtig Sog hat. Ich mache das meist auf zwei Mal: Erst die eine Hälfte vom Teich, nacheinander die beiden Fallen öffnen und hinkehren, dann nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag die andere Hälfte. Weil das hinkehren natürlich ordentlich das Wasser trübt. Dauert meist ein paar Stunden. Ich musste bisher noch nie mit dem Schlammsauger ran. Aber nochmal: Das ist Arbeit.
Ein Teichroboter hilft einem hier sicherlich das zu minimieren. Aber offen gesagt finde ich den Preis deutlich überzogen, die Lebensdauer ist scheinbar auch nicht so lang, daher werde ich mir erst einmal keinen zulegen. Das erste Auto meiner Tochter hat weniger gekostet wie der Roboter ...
Letzte Änderung: 24 Sep 2021 06:55 von Lohschneider.

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23 Sep 2021 15:53 #33151 von Osie
Ja, ich finde das auch meditativ! Mich hat es noch nie gestört, wenn ich die Bankette des Teiches gefegt habe. Aber doch bin ich froh, dass unser guter Roboter mir im Sommer viel Arbeit abgenommen hat, da mir die Fegerei etwas auf die Hände geschlagen ist...

Ursula

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