Topic-icon Filtergraben undicht unter Mörtel Was tun ?

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14 Feb 2021 16:43 #31244 von the_farmer
Den ersten Fehler erahne ich bei der Verdichtung. wie wurde denn verdichtet?

den wasserverlust erhanhe ich woanders. möglicherweise ist da gar nichts undicht. wieviel wasser, also wievielcm auf wieviel qm verschwinden da innerhalb eines tages?

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14 Feb 2021 17:08 #31245 von Sabbel
Hallo! Es verschwindet ca 1 cm aus dem
ST der 4x 10m ist. Ich weiß aber nicht ob das Wasser in Wirklichkeit im FG verschwindet, weil der Wasserspiegel sich wohl ausgleicht. Der FG ist auch dick vereist. Verdichtet wurde mit Recyclingmaterial das man dafür nimmt und dann gerüttelt und Fertigbeton mit Eisen. Ich müsste aber auch nachfragen wenn ich da was genaueres beschreiben müsste Was ahnst Du denn????

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15 Feb 2021 07:09 #31246 von Alfons-Teich
Hallo Sabine,

anhand der Fotos kann man natürlich nicht allzuviel sagen.
Daher drei eher theoretische Gedanken:
Wenn die alte Mauer "nie groß was aushalten musste", könnte sie jetzt mit den zwei Reihen L-Steinen mit reichlich Betonhinterfüllung und dem Recyclingmaterial schwer zu tragen haben und sich deshalb gesetzt haben. Dafür müsste es aber am Fuß der Mauer Spuren geben, die man suchen sollte.
Am oberen Ende der L-Stein-Wand liegen Schalsteine. Auf dem Foto sieht es so aus, als wären im rechten Teil Kanthölzer zwischen L-Steinen und Schalsteinen. Das ist für mich ein Warnzeichen, dass hier nicht fachgerecht gearbeitet wurde. Diese Kanthölzer verdrücken sich, sacken zusammen, dann bewegt sich oben drauf was.
Für eine Abschätzung, ob das Bauwerk standsicher ist, gehören natürlich auch noch Informationen zum Untergrund (Fels, Lehm,...) und wie am Fuß der Wand das Gelände weitergeht. Auf den Bildern sieht es nicht nach 6 m Höhe aus, von denen Du schriebst. Da kommt also noch etwas nach unten, was wir nicht sehen. Auf unbekanntem Grund geht man von einem Lastverteilungswinkel von 45° aus. Das ist hier augenscheinlich erheblich steiler. Auf extrem tragfähigen Grund kann man auch 80° annehmen. Vor Ort kann das ein Fachmann in kurzer Zeit übersehen, aus der Ferne ist es Kaffeesatzleserei.
Leider kann ich auf den Fotos den aktuellen Schaden nicht erkennen, insofern finde ich auch keinen Ansatz, wie man das Abdichtungssystem des Teiches wieder herrichten kann, wenn der Untergrund geklärt und stabil ist.

Ich wünsche viel Erfolg beim Besuch des Maurers. Hoffentlich lässt sich die Ursache des Schadens finden. Dann findet Ihr sicher auch die eigentliche Ursache für den Wasserverlust.

Gruß
Alfons

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15 Feb 2021 09:50 #31248 von the_farmer
1cm pro Tag ist niemals ein Loch.

Wie sieht denn eure Kapillarsperre aus? Du hast die Ufermatte so schwungvoll über den Rand gelegt, da klingelten mir die Glocken. Bevor ich alles aufreisse, würde ich da den Fehler suchen.

Recycling Schotter ist ebenso ungeeignet wie das Verdichten mittels Rüttelplatte.

a) eine Rüttelplatte hat eine Wirktiefe von 5 bis 10 cm. Richtig wäre hier der gute Grabenstampfer gewesen. wirktiefe bis 50-70 cm. Dann schichtweise einfüllen, NÄSSEN!!!! und verdichten.
Der geneigte galabauer benutzt weder gerne einen stampfer, da die fläche kleiner ist und er 10x solange stampft wie rütteln würde. gleichzeitig ist schotter "immer nass genug", was er nie wirklich ist. auch das nässen kostet zeit....

b) Recyclingschotter ist das, was du bei der Renovierung in den Bauschuttcontainer wirfst. Nur halt nice zerkleinert. Also auch duschgelflaschen handtuchhalter und fatalerweise gasbeton und bimsstein.

Diese lösen sich über die zeit auf und verursachen hohlräume

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15 Feb 2021 11:10 #31249 von Sabbel
Hallo Alfons,

danke Dir für Deinen Bemühung hinter das Problem zu kommen... erst einmal, ja klar ich hohle Frucht hatte den Zaun mit gerechnet. Die L- Steine sind 1,05m je Stufe hoch.
Die Keilchen die man sieht haben wir nach dem 1. Sacken reingeschlagen um das Gartenhaus wieder auf eine normale Höhe zu bekommen.

Hallo Farmer,

auch Dir vielen Dank ! Ich habe die Ufermatte schon so oft angeschaut, sie ist immer rappeltrocken, kommt nicht in Verbindung mit dem Erdreich. Die Folie liegt noch drunter und da wo alles schon fest ist, liegt die Folie zwischen Befestigung und Ufermatte, so dass alles an der Teichfolie zurücklaufen müßte. Oder liegt ich hier irgendwo falsch. Der Filtergraben hat über die letzten 24h nichts verloren, aber der Teich. Aber wie gesagt. es kann sich ja auch unter der Dammdurchführung ausgleichen....
Wir werden wohl weiter abpumpen, auch aus dem FG, wenn da jetzt das Eis in den nächsten Stunden weniger wird. Es regnet gerade.

Ich habe einen Sachverständigen dazu gebeten, der auf Betonbau und Mauerbau geschult ist und der kommt wahrscheinlich diese Woche. Solange habe ich die Aufgabe die Risse zu messen.
Ich werde berichten!
Wenn Ihr einen GaLa Bauer wisst, der auf Naturagart spezialisiert ist, dann wäre ich sehr dankbar für die Kontaktdaten. Vielleicht bekomme ich diesbezüglich auch noch von meinem Teichberater Info. Dann könnte ich mich auf die Liste der Wartenden eintragen, den ich glaube das ist in letzter Zeit das begehrteste Handwerk.
Erst einmal tausend Dank für all Eure Infos und Tipps!
Gruß
Sabine

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15 Feb 2021 11:13 #31250 von Sabbel
ach ja.....@ Farmer,
ich als Laie beschreibe das sicher nicht so gut, dass man das bewerten kann.
Aber es wurde mit einem kleinen Gartenhopser verdichtet, gerüttelt, oder was auch immer.
Der war so ca. 30x30. Und gewässert haben die auch wie wild.
Ich befürchte, es wäre nichts passiert, wenn wir nicht den Flansch undicht gehabt hätten und jetzt irgendwo nachlegen :-(

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