Topic-icon Teichbau in Thüringen

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24 Sep 2017 17:33 #26205 von mc.puy
Guten Tag liebe Teichfreunde,
ich brauche dringend Hilfe. Mir ist da ein fataler Planungsfehler unterlaufen. Nur bemerkte ich es erst gestern, nachdem wir den Teich erstmalig bis zur gewünschten Höhe befüllten.
Zu meinem Problem ein Foto:
Rechts im Bild der Filtergraben mit zwei internen Pumpenschächten. Links im Bild der Schwimmteich. Zwischen Schwimmteich und Filtergraben geht ein Damm, der mit Ufermatten und Trittsteinen belegt werden soll. Zu sehen auf dem Foto auch mittig eine Rinne quer zum Damm. In diese Rinne wollte ich die Druckschläuche der beiden Pumpen versenken, damit der Weg über dem Damm eben ist und niemand über die Schläuche stolpert. Die Rinne ist 13 cm tief, weil ich die Druckschläuche mit geringer Steigung Richtung Schwimmteich einbringen wollte. Beim Befüllen wurde mir bewusst, das FG und ST dadurch in direkter Verbindung stehen. Meine Frage: Wenn ich die Rinne mit Verbundmatte auslege und die Schläuch mit Verbundmatte umhülle und das Ganze mit Trasszement auffülle, kann ich dann die Wassermenge, die durch die Verbundmatte sickern würde, einfach vernachlässigen, weil die Menge gering sein wird?
Für Plan B hätte ich die Möglichkeit, zwei Pflastersteine mit Vlies einzuwickeln und könnte diese rechts am Filtergraben unter der Folie rechts in die Rinne schieben und den entstandenen Höhenunterschied oberhalb der Folie, allerdings mit Gefälle richtung Schwimmteich ausgleichen. Das würde aber bedeuten, dass die Druckschläuche unterhalb der Wasseroberfläche des Schwimmteiches enden. Abgesehen davon, dass ich damit auf eine Quelle verzichten muß, brauche ich für die Wasserqualität das Einsprudeln über eine Quelle?
Ich hoffe sehr, dass mir Jemand helfen kann.
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25 Sep 2017 11:11 #26207 von Roadrunner
Hallo nach Thüringen,
da habt ihr euch ja schon gut weiter gekämpft.
Ich würde die Leitungen umhüllen und die Rinnen wie geplant auf dem Niveau, dass ihr haben wollt verfüllen. Meiner Meinung macht das Wasser, welches dann da durch sickert kaum etwas aus.
Ich würde aber anstelle von Verbundmatte lieber dickes Vlies bzw. 2 Lagen dünnes Vlies zum Folienschutz verwenden und das dann mit Zement verfüllen.
Alternativ könnt ihr auch noch eine Folie einkleben und mit entsprechendem Flansch die Leitung an dieser Stelle verbinden, so wie das beim Dammdurchbruch ST->FG gemacht wird, nur kleiner. Das ist nanürlich material-, kostenintensiver und fummeliger.
Wie oben erwähnt ich würde die Verfüllvariante nehmen macht sicher kaum etwas aus und ist die einfachste Lösung.
Bei uns ist der Wassereinlauf auch unter dem Wasserspiegel. Keine Ahnung ob das Nachteile hat. Wenn man die Anleitungen liest, ist es mal gut, dass etwas sprudelt in anderen Situationen wäre es besser, wenn es nicht sprudelt.
Wir hatten den Sommer über recht viele Algen und erst ende August wurde das Wasser dann klar. Ob es mit Wasserfall besser gewesen wäre...?? Der Teich startet ja auch erst seit diesem Frühjahr.
Im FG schwimmen einige kleine Fische und Ausfall konnte ich keinen feststellen. Da scheint es keine Probleme zu geben, was den Sauerstoff angeht.
Viel Erfolg und vergesst das Anbaden nicht, oder wart ihr schon?
Gruß
Jörg

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25 Sep 2017 11:11 #26208 von Bratfisch
Hallo mc.puy,


ich habe/hatte ein ähnliches Problem.
Ich würde wie geplant deine Schläuche in die Rinne legen und wie von dir beschrieben vermörteln. Die paar Tropfen die sich den Weg durch die Verbundmatte bahnen kann man vernachlässigen und solltes du befürchten das es ein paar Tropfen mehr sein könnten würde ich einfach zwischendurch eine Sperre mit K1 NaturaGart Alleskleber aufbauen.
Ich würde in dem Fall die Verbundmatte unterbrechen und die Schläuche einkleben /einen Staudamm mit Kleber bauen.

MFG

ST. 16 m x 10 m x 1.35m tief
FG 8 m x 2 m x 0,8 m tief
1 Saugsammler, 1 Pumpen 6000 SKS
1 Standartfilter, 1 UVC 55
2 Segimentfallen,1 Skimmer an ZST ,
1 Skimmer Oase BIOsys mit Pumpe 8000 extern in 2 Grobfilter mit HF26,VF8 und BM13
1 Zulauf 75mm,
Wasservolumen 60000 Liter

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25 Sep 2017 13:09 #26212 von Osie
...man muß sich auch gar nicht viel Mühe um Dichtigkeit geben, denn Teich und Filtergraben werden so lange in Kommunikation miteinander stehen, bis der Wasserstand auf beiden Seiten gleich ist.
Hat man eine Rinne, geht das schneller, mehr nicht.
Allerdings könnte durch eine Rinne ungewolltes Material aus dem Filtergraben in den Teich geschwemmt werden, und dafür muß man abdichten, aber eben nur soviel, daß dieser Transport unterbleibt. Soll heißen:
Auf Wasserundurchlässigkeit muß man überhaupt nicht achten.
Dies nur als Ergänzung zu Deinen Planungen.

Ursula

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25 Sep 2017 13:43 #26214 von Mr.DD
es sollte schon so dicht wie möglich sein...sonst ist ja das schwerkraftprinzip geschwächt, wenn durch die rinne immer wasser nachströhmt und somit der wasserstand im FG nicht sonderlich abnimmt.

MfG Daniel

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25 Sep 2017 16:48 #26215 von salamander
Hallo,

Für den Normalbetrieb muss es nicht 100% dicht sein. Wenn du aber mal den Wasserstand im FG absenken willst ohne den ST zu entleeren, dann sollte es schon dicht sein.

Wenn die Ausläufe unterm Wasserstand liegen hat das keine Auswirkungen auf die Wasserqualität, im Gegenteil so wird so gut wie kein CO² ausgetrieben.

Beim entleeren des FG musst du Stopfen in die Ausläufe stecken, sonst läuft das Wasser vom ST über die Rohre in den FG und zwar solange bis die Ausläufe über Wasserspiegel liegen. Und das kann je nach Teichgröße ganz schön viel sein.

Gruß Roland

www.teichbau-forum-naturagart.de/index.p...echnik-grube-aushebe
ST. 20.5 m x 11.0 m 1.35m tief
FG. 3.5 m x 10 m 0,6m tief
2 Saugsammler, 2 Pumpen 6500SKS
2 Standartfilter, 2 UVC 55
5 Bodenabläufe,Eigenbauskimmer
2 Zuläufe,
Wasservolumen 130000 Liter

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